Photoshop-Wochenende

 

 

Zweitägiger Workshop


An Photoshop kommen Sie nicht vorbei, wenn Sie die Möglichkeiten ausschöpfen möchten, die jedem Werbeprofi durch die Postproduktion zur Verfügung stehen. Nicht Tipps und Tricks stehen im Vordergrund dieses Workshops, sondern solides Grundlagenwissen über das digitale Bild und seine Manipulation.

 

Nachdem wir die Paletten unseres digitalen Arbeitsplatzes arrangiert haben, beschäftigen wir uns mit dem Thema Bildgröße und Auflösung:

Sie erfahren, warum die gute alte 300-dpi-Regel nicht immer greift, obwohl sie von vielen Grafikern als ehernes Gesetz betrachtet wird. Danach lernen Sie, wie man ein Bildausschnitt rechnet und maßstabsgerecht skaliert.

 

Sie werden ein Architekturfoto vom schiefen Turm von Pisa mit zwei verschiedenen Werkzeugen entzerren, bis der Turm wieder gerade steht, und Sie lernen wie man die tonnenförmige Verzeichnung und die Vignettierung eines Weitwinkelfotos korrigiert. Dann folgt das Thema Kontrast und Helligkeit. Die pixelgenaue Kanalbeschneidung bei der Tonwertkorrektur ist Grundlage des farbmetrisch korrekten Arbeitens:

 

Dann beschäftigen wir uns mit der Dynamiksteigerung durch das Tiefen/Lichter-Werkzeug und seinem Urahnen, dem Scharfzeichnungsfilter:

 

 

Nach der Kontrast- Helligkeits- und Dynamikkorrektur beschäftigen

wir uns mit den Regeln zur Farbkorrektur von Hauttönen und mit

Übungen zum Weißabgleich. Sie beseitigen sowohl den Rot- als

auch den Grünstich und überprüfen das Ergebnis mit Hilfe der

Farbpipette nach der 10%-Hautton-Regel:

Bei der nächsten Korrektur arbeiten wir selektiv. Ohne das Umfeld durch Masken zu schützen, reduzieren wir den Rotstich der sonnenverbrannten Haut:

Dann beginnt Ihre Ausbildung zu Fälscher. Sie lernen, dass man mit dem Stempel-Werkzeug nicht stempelt, sondern Strukturen von einer exakt definierten Quelle pixelgenau ins Ziel kopiert:

Sie lernen, wie Sie diese Retusche auf einer separaten Ebene anlegen. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, jeden Bearbeitungsfehler auch partiell wieder rückgängig zu machen. Danach mache ich Sie mit dem Reparaturpinsel-Werkzeug vertraut, einer genialen Weiterentwicklung des Kopierstempel-Werkzeugs. Sie lernen die Strategie, für jeden einzelnen Retuscheschritt einer Portraitretusche die richtige Kopierquelle auszuwählen. Schwerpunkt der folgenden Übungen wird das Arbeiten mit Transparenzen sein. Mit Hilfe von Ebenenmasken lassen wir korrigierte und unkorrigierte Bildteile mit variablen Mischverhältnissen verheiraten. Grade bei Portraitretuschen brauchen wir eine Ebene mit einer überkorrigierten Bildversion um das richtige Maß der Korrektur zu justieren. Die gute Bildbearbeitung fällt nicht auf. Nur die unperfekte, die überkorrigierte Version erkennen wir auf den ersten Blick:

Das wichtigste Werkzeug für das Arbeiten mit Transparenzen ist die Ebenenmaske. Sie hilft Ihnen z.B. nur die heller korrigierten Pupillen eine Ebene mit der darunterliegenden Ebene mit der Hautton-Korrektur  zu verschmelzen. Oder den dramatisch verstärkten Wolkenkontrast mit dem Rest des Bildes.

Alle Arbeitsschritte dieses zweitägigen Workshops sind perfekt dokumentiert in der Bildbearbeitungsfibel 1. Wenn Sie sie mitbringen, erspart Ihnen das das Mitschreiben. Sie brauchen sich nur mit einem Marker die Stellen anzustreichen, die Sie später nochmal nacharbeiten wollen.

 

Der Workshop findet statt zwischen 10 und 17 Uhr im IPS-Seminarraum im Kleinen Kielort 3-5.

Jedem der maximal vier Teilnehmer steht ein professioneller Mac-Arbeitsplatz mit Bildbearbeitungsmonitor und Grafiktablet zur Verfügung.

 

Buchen können Sie den Workshop unter ipshamburg.de. Dort erfahren Sie auch die aktuellen Termine.

 

 

 

 

 

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