Fine-Art-Printing mit dem Inkjet-Drucker

 

Eintägiger Workshop


Der häufigste Fehler beim Fine-Art-Printing ist, dass die Bilddatei für die Monitordarstellung optimiert wird. Dabei werden oft die Farbbraumgrenzen des Drucks massiv überschritten:

 

Deshalb ist das Know-how über Separation und Druckfarbräume auch dann wichtig für Sie, wenn Sie das Fine-Art-Printing einem Dienstleister überlassen. Nur die optimal vorbereitete Bilddatei führt zu optimalen Druckergebnissen.

In diesem Workshop lernen Sie, worauf Sie bei der Raw-Entwicklung und bei der Bildbearbeitung achten müssen, damit Ihre Bilddatei mit ihrem vollen Tonwertumfang gedruckt werden kann. In der ersten Übung überpüfen wir mit Hilfe von Photoshop (CS2 -CC) die buntesten Farben des sRGB-Arbeitsfarbraums auf ihre Druckbarkeit hin. Obwohl sRGB-Farbraum von Profis meist geschmäht wird, weil er angeblich viel zu klein ist, werden Sie feststellen, dass er deutlich größer ist als jeder Druckfarbraum.

 

Das bunteste sRGB-Blau:                                                 Das bunteste mit einem Neun-Farben-Drucker auf mattem Fine-Art-Papier druckbare Blau:

 

Sie lernen, die unterschiedlich großen Farbräume von verschiedenen matten und glänzenden Fine-Art-Papieren voll auszuschöpfen. Dazu bedienen Sie sich der Photoshop-Farbumfang-Warnung (CS2-CS6 + CC). Sie lernen mit der Photoshop Ebenenmaske solche Farbraumanpassungen selektiv für bestimmte Bildteile vorzunehmen.

 

Danach widmen wir uns dem Thema Bildgröße und Bildschärfe. Wie groß kann ich meine Bilddatei drucken und wie sehr sollte ich sie schärfen?

 

Sie erfahren, warum die gute alte 300-dpi-Regel nicht immer greift, obwohl sie von vielen Grafikern als ehernes Gesetz betrachtet wird.

 

Am Nachmittag beschäftigen wir uns mit dem Druckdialog. Sie müssen sich entscheiden, wer das Farbmanagement übernehmen soll.

 

Der Druckertreiber?

Photoshop?

Oder Lightroom?

Sie lernen, wie Sie die richtigen Profile auswählen, wie Sie die Papierprofile von der Website der Papierhersteller importieren und wie Sie die richtigen Separationseinstellungen (Renderpriorität, Tiefenkompensierung) vornehmen. Sie beschäftigen sich mit der richtigen Einstellung des Druckertreibers zur Tintensteuerung und mit dem Druck von Düsentestmustern zur Druckkopfjustierung. Bei Bedarf schauen wir uns auch den professionellen Workflow mit einem RIP-gesteuerten Large-Format-Printer an.

 

Auf jeden Fall aber wird jeder Teilnehmer ein eigenes Motiv im A2-Format auf einem edlen Fine-Art-Papier ausdrucken. Wir probieren aus, was wir mit einer maximal zehnminütigen Photoshop-Bildoptimierung bei den verschiedenen Motiven erreichen können. Bringen Sie eine Datei mit.

Alle Lernschritte sind in den beiden Bildbearbeitungsfibeln dokumentiert. Bringen Sie sie mit, dann brauchen Sie nur anzustreichen, was Sie später noch mal in Ruhe nachlesen wollen.

 

Der Workshop findet statt zwischen 10 und 17 Uhr im Pixelteacher-Seminarraum im Kleinen Kielort 3-5.

Jedem der maximal vier Teilnehmer steht ein professioneller Mac-Arbeitsplatz mit Bildbearbeitungsmonitor und Grafiktablet zur Verfügung.

 

Buchen können Sie den Workshop unter ipshamburg.de. Dort erfahren Sie auch die aktuellen Termine.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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