Monitor Test

Wichtiger noch als die Kalibration der Farben ist die Kontrasteinstellung Ihres Monitors. Um Texte, Grafiken und Bilder brillanter erscheinen zu lassen, sind einfache Officemonitore von Haus aus meist zu kontrastreich eingestellt . Eine professionelle Bildbearbeitung ist mit einem zu kontrastreich eingestellten Monitor nicht möglich, weil Sie keine Kontrolle über die Tiefen- und Lichterzeichnung haben.

Leider stellt nicht jeder Browser die Bilder richtig dar. Deswegen sollten Sie die Testdatei (20KB) in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Photoshop, Photoshop Elements oder Lightroom anschauen. Auch Gimp und Picasa stellen die Helligkeitswerte richtig dar.

Wenn Sie nicht alle Zahlen lesen können, ist ihr Monitor zu hell eingestellt. Ein zu dunkel eingestellter Monitor verschluckt die letzten Buchstaben. Wenn Sie weder die „1“ noch das „D“ erahnen können, sollten Sie die Kontrasteinstellung Ihres Monitors verringern. Es kann aber auch an einer zu hellen Umgebungsbeleuchtung liegen, wenn Sie anstatt eines "D" nur noch eine schwarze Fläche sehen.

Sie wollen, dass Ihr Print aussieht wie das Monitorbild?

Eine häufig vernachlässigte Voraussetzung ist das Zusammenspiel von Arbeitsplatzbeleuchtung und Weißpunkt des Monitors.

Laden Sie sich die Datei papierweiss.jpg (66KB) auf Ihren Rechner, oder öffnen Sie eine neue, leere Datei in Photoshop und vergleichen Sie Farbton und Helligkeit mit dem Weißton eines unbedruckten Blattes von Ihrem Bilderdruckpapier. Stimmen Farbe und Helligkeit nicht überein, kann das Monitorbild unmöglich so aussehen, wie der Ausdruck.

 

Standardmäßig sind die meisten Monitore auf den Farbraum sRGB eingestellt. sRGB hat einen sehr blauen Weißpunkt von 6500° Kelvin (D65). Wenn Sie Ihren Ausdruck bei Glühlampenlicht (etwa 3200° Kelvin) betrachten, wirkt er wesentlich gelber (wie auf der Monitor-Abbildung oben). Deshalb arbeiten die Profis bei einer D50-Normlichtbeleuchtung und haben den Weißpunkt des Monitors bei der Kalibration ebenfalls auf 5000° Kelvin (D50) gesetzt.

 

Um Ausdruck und Monitorbild vergleichbar zu machen, müssen Sie dann nur noch die Photoshop-Proofvorschau aktivieren. Sie sorgt dafür, dass der hohe Kontrast des Monitorbildes auf den Kontrast einer Aufsichtsvorlage (des gedruckten Bildes) reduziert wird. Außerdem sorgt die Proofvorschau (im Photoshop-Kopfleistenmenü > Ansicht > Proof einrichten) dafür, dass die zu bunten Farben Ihres RGB-Bildes vom Monitor so wie im Druck dargestellt werden.

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