Home

Workflow Test

Profifotografen erleben es häufig, dass ihre Bilderdateien von Ihren Kunden zu unbunt und zu dunkel gedruckt werden. Häufig ist die Ursache dafür, dass die Software, mit der der Kunde arbeitet, das in die Bilddatei eingebettete Farbprofil nicht ausliest. Dieses Farbprofil ist die Übersetzungstabelle, die die Zahlenwerte der Pixel in Farben übersetzt.
Wenn nun das von Ihnen mitgelieferte Profil ignoriert wird, wird stattdessen das in der Software voreingestellte benutzt. Und das ist meist sRGB.
Hier sehen Sie die Voreinstellung von Photoshop 7, die die meisten Benutzer bei der Installation durch Klicken bestätigen:

Photoshop 7 Farbeinstellungen

Wenn Ihre Bilder, die Sie z.B im ECI-Farbraum angelegt haben, nun bei jemandem geöffnet werden, der Photoshop 7 (oder älter) in der Voreinstellung benutzt, dann werden diese Bilder durch die sRGB-Übersetzungstabelle zu dunkel und zu unbunt dargestellt.

ECI sRBG Farbraum

Ihre Adobe-RGB Bilder werden zwar in der Helligkeit richtig dargestellt, erscheinen aber im kleineren sRGB-Farbraum deutlich ungesättigter.

Mit der Pixelteacher-Ampel können Sie testen, ob die jeweilige Software die eingebetteten Profile beachtet oder ignoriert.

Pixelteacher-Ampel

Das in dieser Datei eingebettete Farbraumprofil heißt Pixelteacher-RGB. Es vertauscht Rot und Grün, wenn die Software eingebettete Profile ignoriert. In Photoshop CS2 wird die Ampel schon mit der Voreinstellung richtig dargestellt. Von allen Internet-Browsern lesen allein Safari und die neueren Versionen von Firefox die eingebetteten Profile aus. Wenn Sie diese Seite mit anderen Browsern anschauen, sind die Farben vertauscht. Die Testdatei (76KB) können Sie hier downloaden.

Zum Seitenanfang



Impressum  AGB  © 2010 pixelteacher.de